Jörg Uhlenbrock

Babyboomer – ja, ich bin ein Babyboomer, also in den 60-er Jahren geboren, genau genommen 1960. Nach meinem Abitur 1979 in Bielefeld studierte ich Katholische Diplom-Theologie in Paderborn. In der Zeit war ich ehrenamtlich als AStA-Kulturreferent und als Präsident des Studentenparlaments tätig. Mein Ziel war, in der Erwachsenenbildung zu arbeiten. Dass mein Thema dann der richtige Umgang mit Geld sein würde, hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht geahnt.

Nach Abschluss des Studiums war ich 1986 als Zivildienstleistender beim Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) in Paderborn tätig. Ich war in einer Tagesstätte für Nichtsesshafte und Obdachlose. Hier durfte ich viel Erfahrungen sammeln. In vielen Gesprächen erfuhr ich von den Lebensschicksalen dieser so oft genannten Pennern. Es sind Menschen, die sich ihr Schicksal nicht so ausgesucht haben. Hier wurde ich mit Armut konfrontiert. Ich erkannte, wie wichtig es ist, seine Finanzen im Griff zu haben.

Deswegen war ich offen für ein Angebot, bei einem Finanzvertrieb anzufangen. Es war 1988 und eine aufregende Zeit begann. Eine neue Welt tat sich auf. In vielen Seminaren und Fortbildungen lernte ich den ordentlichen Umgang mit Geld und wurde Finanzdienstleister. Die Ausbildung ging über Sparen, erste Schritte im Berufsleben, Vermögenswirksame Leistungen, Bausparen, Basisabsicherungen wie Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen, Baufinanzierungen, Vermögensaufbau, Kapitalanlagen und Investmentfonds.

Eine meiner ersten Beratungen im Bereich Baufinanzierungen werde ich nie vergessen. Ein Hauskäufer stellte seine gesamte Finanzierung auf Bausparverträge ab. Er war ein gut verdienender Angestellter, verheiratet und glücklicher Vater von einem Sohn. Auf sein Reihenhaus war er sehr stolz. Die Baufinanzierung verlangte einen hohen monatlichen Betrag, den er zwar bewältigen konnte, doch es schränkte ihn sehr an. Ein großer Fehler war die fehlende Absicherung. In der Beratung konnte ich ihn darauf aufmerksam machen und wir optimierten das gesamte Konzept. Drei Jahre später erkrankte er an Lungenkrebs und verstarb. Durch die Absicherung wurden die gesamten Hypotheken getilgt und es blieb für die Familie auch noch genügend Geld zum Leben übrig. Ein tiefes Gefühl, alles richtig gemacht zu haben, erfüllte mich.

Mit der Eröffnung eines eigenen Büros 1990 in Kassel begann ein weiterer Lebensabschnitt. Vielen Menschen konnte ich sehr gut helfen. In den neunziger Jahren begann der Investmentboom. Als bankenunabhängiger Berater konzentrierte ich mich ab 1996 auf die Investmentfonds, indem ich einen Investmentshop einrichtete. Es war eine großartige Zeit. Die Menschen verdienten mit ihren Anlagen sehr viel Geld. Die Gewinne schichteten wir in Sachwerte um. Nicht alle Anlagen gingen auf, ein Teil der Gewinne gingen verloren. Zusätzlich gründete ich einen Aktienclub, den wir im Jahr 2000 auflösten. Alle Anleger gingen mit einem guten positiven Ergebnis aus dem Aktienclub heraus.

In der Zeit ab 2000 engagierte ich mich im Katholikenrat der Diözese Fulda, wurde stellvertretender Vorsitzender, Mitglied im Diözesankirchensteuerrat und Finanzkurat der Malteser Fulda. Außerdem wurde ich Mitglied beim Bund Katholischer Unternehmer. In der Zeit war ich auch für die erfolgreiche Einführung der Bank für Kirche und Caritas in der Diözese Fulda verantwortlich.

Im Jahr 2003 absolvierte ich erfolgreich eine Ausbildung als Zertifizierter Erbschafts- und Vermögensnachfolgeplaner (CEP in München).

Im Sommer 2005 verlegte ich das Büro nach Vellmar. Ich coache Menschen bei ihren Finanzanlagen und Vermögensaufbau und helfe ihnen, finanzielle Sicherheit und finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen. Dies geschieht auch dadurch, dass ich Geldseminare und Workshops anbiete, wo die Teilnehmer finanzielle Kompetenz erlangen. Ich habe dabei erkannt, dass die Vermittlung von Wissen, Know-How und Fertigkeiten nicht ausreicht. In den kommenden Seminaren erstellt deshalb jeder Teilnehmer einen eigenen Finanzplan, um Ordnung und Überblick über seine Finanzen und seine finanziellen Ziele zu erreichen.

Im Jahr 2008 bildete ich mich zum Zertifizierten Fondsberater (EAFP in Bad Homburg) weiter.

Ein besonderes Anliegen ist mir die finanzielle Bildung von Jugendlichen. Je früher ein Mensch lernt, mit Geld richtig umzugehen, desto stressfreier wird sein Leben sein. Anfang 2012 bildete ich mich zum ehrenamtlichen Geldlehrer beim Geldlehrer e.V. aus. Seit dem Herbst 2012 unterrichte ich an Schulen. Aktuell unterrichte ich an der Carl-Bantzer-Schule in Schwalmstadt in der Abschlussklasse. Die Jugendliche lernen den gesamten Bereich von Kindergeld, Sparen, Autofinanzierung, erste Schritte ins Berufsleben, Vermögensaufbau, gesetzliche und private Versicherungen, Baufinanzierung, Inflation, Rente, Kapitalanlagen, Börse, Vorsorgevollmachten, Testament und Erbschaft. Abgerundet wird der Unterricht mit praktischen Exkursionen wie z. B. Besuch eines Autohändlers, Besuch des Währungsmuseums oder Besuch der Frankfurter Börse. Im Bereich Presse finden Sie einige Berichte dazu.

Im Jahr 2014 legte ich bei der IHK Kassel-Marburg erfolgreich die Sachkundeprüfung für den Finanzanlagenvermittler ab.

So, nun kennen Sie mich etwas besser. Ich würde mich freuen, Ihre Geschichte zu erfahren und womit ich Ihnen helfen kann. Rufen Sie mich an 0561-18111 oder senden Sie mir eine E-Mail. Ich freue mich auf unser Kennenlernen.

Herzlich Ihr Jörg Uhlenbrock