Aktuelle Fonds
Die RWB bietet als Spezialist für die Anlageklasse Private Equity Privatanlegern ein breit gefächertes und ausgesuchtes Portfolio an Private Equity Fonds an, das unterschiedlichen Anlagezielen von interessierten Anlegern gerecht wird.
1. RWB Global Market Fonds
Bei den RWB Global Market Fonds (GMF) handelt es sich um ein primär sicherheitsorientiertes Dachfondsinvestment. Höchstmögliche Anlagesicherheit wird in diesem Sektor durch die breite Streuung in über mehr als 30 internationale Zielfonds erzielt. Diese Fonds berücksichtigen alle Finanzierungsanlässe des Private Equity und entstammen mehreren unterschiedlichen Auflegungsjahren.
2. RWB Special Market Fonds
Die RWB Special Market Fonds (SMF) zeichnen sich durch ein chancenreiches Dachfondsinvestment aus. Unterschiedliche Fonds setzen auf die Entwicklung unterschiedlicher Wachstumsregionen weltweit, auf übergeordnete Investitionsthemen oder auch auf spezifische Branchen. Die Investitionstätigkeit der RWB Special Market Fonds konzentriert sich dabei jeweils auf fünf bis zehn Zielfonds, die den o. g. Themen entstammen.
Was ist eigentlich Private-Equity?
Private Equity – unmittelbare Beteiligung an der Quelle der Wertschöpfung
Entgeltliche Wertschöpfung findet in einer Marktwirtschaft ausschließlich in Unternehmen statt. Alle Arbeits- und Kapitaleinkommen (Löhne, Zinsen, Dividenden) haben ihren Ursprung im funktionierenden Wertschöpfungsprozess der Unternehmen einer Volkswirtschaft.
Wem auch immer der Anleger sein Kapital anvertraut, ob Versicherung, Bank oder Fondsgesellschaft, alle müssen, um das Kapital nachhaltig „vermehren“ zu können, dieses indirekt oder direkt in den unternehmerischen Wertschöpfungsprozess einbringen. Das gilt im übertragenen Sinn auch für den Staat als Emittenten von Kapitalanlagen (z.B. Bundeswertpapiere, „Schatzbriefe“), denn die Finanzierung der Zinszahlungen erfolgt de facto aus Ertragsteuern (Lohnsteuer, Unternehmenssteuern), die von Unternehmen oder den dort Beschäftigten abgeführt werden müssen, oder der Besteuerung des von Unternehmen beim Verkauf realisierten Mehrwerts („Mehrwertsteuer“).
Private Equity ist die Investition an der Quelle der Wertschöpfung, die die unmittelbarste und unbegrenzte Beteiligung am Wertschöpfungsprozess der Unternehmen sicherstellt. Deshalb ist mit Private Equity langfristig die höchste Renditeerwartung aller Anlageklassen verbunden.
Quelle: Morgan Stanley American Investments 1945-1994; aktualisiert durch The Economist 19.02.1994
Begriffsdefinition
Private Equity als eigene Anlageklasse des Kapitalmarkts bedeutet Investitionen in die Finanzierung nicht börsennotierter Unternehmen mit Eigenkapital.
Private steht dabei für den „nicht öffentlichen“ Charakter der Anlageklasse Private Equity. Das Gegenstück bildet das sogenannte Public Equity, also die Finanzierung über Eigenkapital, das an öffentlichen Börsen in Form von Aktienkapital aufgenommen wird.
Equity unterstreicht den Eigenkapitalcharakter von Private Equity. Während Fremdkapital, das Unternehmen von Banken und Versicherungen als Darlehen zur Verfügung gestellt wird, mit einer vorrangigen, festen Verzinsung abgegolten wird, nimmt Eigenkapital uneingeschränkt am Gewinn oder Verlust eines Unternehmens teil.
Der Eigenkapitalinvestor unterliegt damit einem höheren Risiko, da Verluste zunächst mit dem Eigenkapital verrechnet werden. Dementsprechend profitiert er bei positiver Unternehmensentwicklung weit über der dem Fremdkapitalgeber gewährten Verzinsung.
Grundsätzliche Beteiligungsformen
Investoren, die sich am Eigenkapital von Unternehmen beteiligen wollen, stehen grundsätzlich drei Beteiligungsformen zur Verfügung:
- die direkte Beteiligung an einem Unternehmen (Direktbeteiligung)
- die Beteiligung an einem Fonds, der sich an mehreren Unternehmen beteiligt (Fonds)
- die Beteiligung an einem Dachfonds, der sich wiederum an mehreren Fonds beteiligt (Dachfonds)
Wesentlichstes Unterscheidungskriterium dieser Beteiligungsformen ist der Grad der Diversifikation (Streuung), d.h. auf welche Anzahl an Unternehmen die Einlage des Kapitalanlegers verteilt wird.
Anlageziele
1. Hohe Anlagesicherheit
Das Angebot der RWB Global Market Fonds richtet sich an Privatanleger, die im Rahmen des privaten Vermögensaufbaus die Rendite ihres Gesamtportfolios durch Beimischung von Private Equity steigern wollen. Da die Vermögensbildung in dieser Zielgruppe immer auch unter dem Blickwinkel geschieht, einen Kapitalstock als zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen, hat die Anlagesicherheit Vorrang vor allen anderen Anlagezielen.
Kernelement zur Erreichung einer hohen Anlagesicherheit ist die disziplinierte Einhaltung des Balanced Portfolio Konzepts, das auf einer fundierten Auswahl quantitativer und qualitativer Diversifikationskriterien basiert.
2. Überdurchschnittliche Rendite
Das zweite Anlageziel ist es, eine Performance zu erzielen, die über der Durchschnittsrendite der Anlageklasse im Investitionszeitraum des Fonds liegt. Hierzu ist es zwingend erforderlich, die schlechtesten 10% aller Fonds zu vermeiden, d.h. diese „Verliererfonds“ über zuverlässige Auswahlkriterien und fundierte Informationen verlässlich zu identifizieren und auszusortieren. Schafft es das Portfoliomanagement darüber hinaus, nur die Fonds zu selektieren, die zu den besten 50% ihres Lancierungsjahres gehören, führt dies zu einer deutlich überdurchschnittlichen Anlegerrendite.
Standardisierter Investitionsprozess
Voraussetzung für die strikte Vermeidung der 10% an „Verliererfonds“ und die Auswahl von Outperformern ist – nach der strategischen Sektorallokation – die Identifikation und genaue Prüfung (Due Diligence) der auf die ausgewählten Sektoren spezialisierten Zielfonds. Im Ergebnis eines solchen Due Diligence Prozesses wird für jeden untersuchten Zielfonds ein standardisiertes Stärken/Schwächen Profil erstellt. Die Untersuchungstiefe nimmt dabei in jedem Stadium des vierstufigen Auswahlverfahrens zu.

Grafisch wird die jeweilige Ausprägung der entscheidungsrelevanten Beurteilungskriterien in einem sogenannten „Spinnennetz“ zusammengefasst. Schwierigster, aber für den Erfolg entscheidender Prüfungsbestandteil, ist dabei die Analyse der persönlichen Fähigkeiten der verantwortlichen Manager. Interviews und der Vergleich der gewonnenen Eindrücke mit anderen Managern müssen ergänzt werden durch die ganzheitliche Analyse einzelner, abgeschlossener Finanzierungsfälle, die vom jeweiligen Partner betreut worden sind. Referenzbesprechungen mit den Geschäftsführern von Portfoliounternehmen werden geführt, um das gewonnene Bild zu belegen.
Hat es ein Zielfond bis in das letzte Stadium des Auswahlprozesses geschafft, wurde jedes einzelne der im „Spinnennetz“ zusammengefassten Beurteilungskriterien ausführlich in einem mehr als 50seitigen Investitionsvorschlag (Investmentproposal) dokumentiert, der letztlich die Entscheidungsgrundlage für den Investitionsausschuss bildet.

Die disziplinierte Einhaltung der Systematik eines standardisierten Investitionsprozesses ist Kernelement der Anlagestrategie aller RWB Fonds. Das Verfahren legt – bei positiver Entscheidung des Investitionsausschusses – gleichzeitig die Grundlagen für ein effizientes Monitoring. Der ständige Abgleich der im Investitionsverfahren getroffenen Annahmen mit der tatsächlichen Fondsentwicklung ist entscheidende Voraussetzung für die laufende Verbesserung der Qualität des Investitionsprozesses.